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Die diesjährigen Gewinner des ART COLOGNE-Preises wurden nun bekannt gegeben. Die ART COLOGNE bezeichnet sich selbst als „bedeutendste Kunstmesse Deutschlands”, unbestritten ist sie die älteste Kunstmesse der Welt! Zum ersten Mal fand sie 1967 statt. Mit der Mischung aus Ausstellung, Handel und Kunstforum wurde die ART COLOGNE Vorbild für all die vielen Kunstmessen, die folgen sollten…die Mutter aller Kunstmessen quasi!
Wichtiger Bestandteil des Messeprogramms ist der ART COLOGNE-Preis, der vom Bundesverband Deutscher Galeristen und Editionen vergeben wird. Im letzten Jahr konnte sich der Sammler Dr. Harald Falckenberg über den Preis freuen. Und auch in diesem Jahr steht der Preisträger schon vorher fest, oder besser gesagt die Preisträger, denn diesmal wird eine ganze Familie ausgezeichnet. Die Familie Grässlin wird für ihre „herausragenden Verdienste um die Vermittlung moderner Kunst“ am 22. April im Historischen Rathaus Köln den Preis entgegen nehmen dürfen. Die Grässlins sind vor allem für ihre Bemühungen in ihrer gemeinde St. Georgen im Schwarzwald bekannt. Hier kann man dank des Engagements der Familie Werke von Kippenberger, Herold, Oehlen und Mucha bestaunen.
Die Kunstmesse ART COLOGNE selbst findet vom 21. – 25. April statt. Wer sie besuchen möchte, sollte sich schon einmal eine Unterkunft in Köln suchen, denn zur Messezeit wird es an der Stadt am Rhein bekanntlich immer etwas knapp.
Ab morgen kommen die Liebhaber künstlerischer Filme wieder voll auf Ihre Kosten. Dann nämlich öffnet die KunstFilmBiennale in Köln und Bonn ihre Pforten.

pickelporno pipilotti rist
Seit 2002 untersucht die Kölner KunstFilmBiennale mit ihrem Programm die Grenzen zwischen Kunst und Kino. Dazu werden Ausstellungen, das Filmfestival und nationale wie internationale Wettbewerbe genutzt. Auch Retrospektiven von Künstlern werden gezeigt: in diesem Jahr ist zum Beispiel eine Rückschau auf das filmische Werk von Pipilotti Rist mit dabei. Insgesamt 160 Filme stehen in diesem Jahr auf dem Plan.

lebanon samuel maoz
Eröffnet wird das Festival in diesem Jahr von den Filmen „The Butcher’s Shop von Philip Haas sowie „Lebanon“ des israelischen Regisseurs Samuel Maoz. Der verstörende Kriegsfilm sorgte bereits auf der Biennale in Venedig für Furore.
Spielorte:
Köln: Filmforum im Museum Ludwig, CINEDOM Köln, Filmpalette
Bonn: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Kunstmuseum Bonn
Eintrittspreise:
In Köln je Vorführung: 6 €, ermäßigt 5 €
Im Forum der Bundeskunsthalle Bonn je Vorführung: 6 €, ermäßigt 3,50 €
Im Kunstmuseum Bonn und im Medienkunstraum der Bundeskunsthalle Bonn ist der Eintritt zu den Veranstaltungen frei. Mit dem Festivalpass für 40 Euro erhält man freien Eintritt zu allen Vorstellungen sowie den Katalog.
Zwischen Bonn und Köln fährt eine S-Bahn, etwas schneller geht es mit dem Zug. Mit einer preiswerten Unterkunft im Zentrum Kölns ist man gut beraten, denn von dort erreicht man alle Spielorte sowie den Hauptbahnhof in wenigen Minuten.



