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Wer schon gerade in Venedig ist, um sich die Biennale anzusehen – sollte auch dem Guggenheim einen Besuch abstatten. Dort sind nämlich auch Spitzenwerke zu sehen:
Bis Mitte September wird noch die Ausstellung „Gluts. The American artist and the poetic side of objects“ mit Werken von Robert Rauschenberg gezeigt. Ungefähr 40 Skulpturen wurden aus privaten und öffentlichen Sammlungen, vor allem aus den USA, ausgewählt.
Rauschenberg (1925-2008) Maler, Grafiker, Fotograf und Objektkünstler wurde in den 50er Jahre bekannt mit seine „Combines“ – Kunstwerke, die Malerei und Objektkunst miteinander verbinden.

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Damit hat Rauschenberg Genregrenzen durchbrochen. Während er sich in den 70er Jahren vor allem mit Papier, Pappe, Stoffen und anderen natürlichen Materialien auseinandersetzte, waren es in den 80er Jahren unterschiedliche Metalle. Die Serie „Gluts“ an der er zwischen 1986 und 1995 arbeitete, besteht aus Hochreliefs und Skulpturen, die auf unterschiedliche Art und Weise die visuellen Eigenschaften von Metall reflektieren. Die verarbeiteten Objekte sind „objets trouvé“, gröβtenteils Industriemüll, den Rauschenberg an unter anderem an Tankstellen und auf Autofriedhöfen gefunden hat. „Glut“ heiβt soviel wie Überfluss oder Überschwemmung und bezieht sich kritisch auf die Herkunft seiner Objekte. Persönlich gefallen mir die „Gluts“ etwas besser als die „Combines“, da Sie doch eine ganz andere Sensibilität des Künstlers bei Umgang mit dem Material zeigen.

Ein Rauschenberg in Berlin
Auβerdem wird anlässlich des 100. Jubiläums der Erscheinung des „Manifest des Futurismus“ von Marinetti in Paris, bis Ende diesen Jahres die Ausstellung „Masterpieces of futurism” gezeigt.
Der “Torre”, ein stählerner Turm des belgischen Künstlers Wim Delvoye ist noch bis zum November diesen Jahres auf der Terrasse des Palazzo Venier dei Leonie zu sehen sein.

