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Unter dem Titel „OVERLAP – Sound & Other Media” findet parallel zum Festival Transmediale auch in diesem Jahr die Clubtransmediale (CTM) statt. Die inzwischen 11. Ausgabe hat am 28 Januar eröffnet und dauert noch bis zum Sonntag, den 7. Februar an. Wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat, sollte sich beide Festivals in Berlin auf keinen Fall entgehen lassen! Heute Abend gibt es unter anderem Charlemagne Palestine (US), Thomas Meinecke und Tobias Rapp (DE), Serengeti & Band (US), Kelpe (UK), Four Tet (UKÖ und Funckarma (NL) zu sehen und vor allem zu hören. Das komplette Wochenendprogramm sowie alle Locations in Berlin gibt es auf der Homepage der CTM zu sehen. Wer noch schnell eine günstige Unterkunft in Berlin sucht, findet bestimmt etwas bei liligo.
Nur noch einen Tag und eine Nacht, dann ist es soweit. Die transmediale findet in diesem Jahr vom 2. bis zum 7. Februar statt und feiert ihre groβe Eröffnung am morgigen Dienstag.
Das Festival für Kunst und digitale Kultur findet bereits seit den späten 1980er Jahren statt. Gegründet als Videofilmfestival unter dem Namen VideoFilmFest, wurde mit der Konzentration auf Medienkunst auch der Name erst in transmedia und dann ab 1998 in transmediale umgeändert.
Das Festival selbst besteht auch mehreren Teilen, zu denen Ausstellungen, Konferenzen und viele kleinere Programm gehören. Jedes Jahr wird ein anderes Motto gewählt. Nach dem letzten Jahr „Deep North“, haben sich die Organisatoren im Jahr 2010 für das Thema „Futurity Now“ entschieden.
Die Hauptaussstellung „Future Obscura“ wurde in diesem Jahr von Honor Harger kuratiert. Zu den ausstellenden Künstlern gehören: Julius von Bismarck (de), Ryoji Ikeda (jp/fr), Zilvinas Kempinas (lt/us), Julien Maire (de/fr), Yvette Mattern (de/us), Alice Miceli (br), Julian Oliver, Clara Boj, Diego Diaz and Damian Stewart (nz/es), Ken Rinaldo (us), Gebhard Sengmüller (au), Bengt Sjölén, Adam Somlai-Fischer & Usman Haque (se/hu/uk), TeZ (it/nl).
Hauptveranstaltungsort der transmediale ist auch in diesem Jahr wieder das Haus der Kulturen der Welt. (John-Foster-Dulles-Allee 10, Berlin). Die Eintrittsgelder reichen von 5 Euro für die Ausstellung über 6 Euro für Konferenzen bis hin zu 10-12 Euro für Performances. Das detaillierte Programm sowie alle Infos zu Eintrittsgeldern und Veranstaltungsorten in Berlin gibt es auf der Homepage der transmediale.
Die Veranstaltung ist einzigartig in Deutschland und zieht jährlich tausende internationaler Besucher an. Für all diejenigen, die sich kurz entschlossen, doch noch für einen Kurztrip zur transmediale entscheiden. Günstige Last-Minute-Flüge sowie preiswerte Unterkünfte in Berlin findet man auch noch einen Tag vor der Abreise!
Am 3. Februar 1809 wurde Felix Mendelssohn Bartholdy in Hamburg geboren. In diesem Jahr, genau 200 Jahre später, wird dieses Jubiläum zum Anlass genommen, das Schaffen des Künstlers mit verschiedenen Festveranstaltungen zu ehren.

Felix Mendessohn Bartholdy. Ölporträt von Eduard Magnus. 1846
Nach seinem frühen Tod (1847) hinterlieβ Felix Mendelssohn Bartholdy ein Werk von 400 Stücken, vor allem aus dem Bereich der Sinfonik, Chorsinfonik und der Kammermusik. Mendelssohn war nie vergessen, doch nun kann man sein Wirken in einer nie da gewesenen Dichte von Veranstaltungen erleben. Die Mendelssohn-Gesellschaften, viele Vereine und Musikinstitutionen haben ein Gesamtprogramm mit einer Fülle von Konzerten, Lesungen, Konferenzen und Ausstellungen rund um diese bedeutende Künstlerpersönlichkeit zusammengestellt. Auf der eigens eingerichteten Webseite wurden sämtliche Veranstaltungen gebündelt sowie viele interessante Informationen und neuere Forschungen über den Künstler bereitgestellt.

Gewandhaus zu Leipzig
Eines der Programm-Highlights findet gerade in Leipzig statt. Seit dem 21. August geben sich die Weltstars der Klassik im Gewandhaus die Klinke in die Hand.
Zu den folgenden Konzert-Höhepunkten gehören:
5.9. Trevor Pinnock, Gewandhausorchester,: Rekonstruktion des ersten Konzertprogramms, das Mendelssohn als Gewandhauskapellmeister 1835 gab
6.9. Orchestre des Champs-Élysées unter der Leitung von Philippe Herreweghe: Mendelssohns berühmte Vertonung des 42. Psalms sowie die selten gespielte „Erste Walpurgisnacht” für Chor und Orchester
12.9. Trevor Pinnock: Interpretation des „Lobgesang” von Mendelssohn
Doch es werden nicht nur Werke von Mendelssohn neu aufgelegt. Um eine zeitgenössische Sichtweise einzubringen und die aktuelle Relevanz des Künstlers hervorzuheben, wurden bekannte Komponisten um komplett neue Werke gebeten, die sich auf Mendelssohn beziehen. Herausgekommen sind insgesamt 3 Uraufführungen von Detlef Glanert, Sir Peter Maxwell Davies und Friedrich Haas.
Den genauen Spielplan können Sie auf der Webseite des Gewandhaus Leipzig einsehen. Dort erfahren Sie auch die genauen Ticketpreise. Eintrittskarten für groβe Konzerte am Abend kosten zwischen 9 und 43 Euro und auch die kleineren Konzerte sind mit durchschnittlich 10-15 Euro sehr preiswert. Wenn Sie nicht in Leipzig oder der nähreren Umgebung wohnen, finden Sie hier eine Auswahl aller verfügbaren Hotels in Leipzig.
Während in den Museen und Galerien ja bis auf die Biennale in Venedig momentan eher Sommerpause herrscht, wurden am letzten Wochenende offiziell die Festspiele in Salzburg und Bayreuth eröffnet. Musik statt Bildende Kunst. Als zugegeben eher mittelmäβiger Klassikfan ist mir doch die Wichtigkeit dieser Festspiele bewusst und daher auf jeden Fall einen Blogeintrag wert.
Die Bayreuther Festspiele oder Richard-Wagner-Festspiele sind ja inzwischen nicht nur für ihr Programm, sondern auch vor allem für den ganzen Klatsch und Tratsch um Organisatoren und Streitigkeiten innerhalb der Wagner Familie bekannt. Am Samstag wurde (vielleicht um weiteren Kritiken abzuwehren) auf Bewährtes gesetzt und das inzwischen 98. Festspiel mit einer Inszenierung von „Tristan und Isolde“ eröffnet. Erwartungsgemäβ erschienen zahlreiche Stars und Sternchen aus dem (deutschen) Showbiz sowie bekannte Unternehmer und hochrangige Politiker, wie Bundeskanzlerin Merkel.

Wagner-Festspielhaus in Bayreuth
Noch bis zum 28. August werden die Aufführungen „Der Ring des Nibelungen“, „Parsifal“, „Tristan und Isolde“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ und weitere Hauptwerke Wagners gezeigt. Über die jeweilige Inszenierung lässt sich ja immer streiten. Ziemlich einhellig waren die Kritiker allerdings bei der Inszenierung der „Meistersinger“ von Katharina Wagner – erst bekam sie unmittelbar nach der Aufführung vom Publikum und dann auch noch von der FAZ ihr Fett weg.

Festspielhaus Bayreuth Innen
Trotzdem sind die Festspiele ein Erlebnis und alle, die eine Karte ergattert haben, können sich glücklich schätzen, denn die Wartezeit für Karten liegt bei fast zehn Jahren. Wer keine Karte hat, bekommt trotzdem die Möglichkeit an den Festspielen teilzuhaben – und das auch noch kostenlos! Am 9. August wird eine Aufführung des Festivals Live auf den Bayreuther Festplatz übertragen. Wer kurz entschlossen noch anreisen möchte, dem sei eine Website empfohlen, auf der man einfach eine passende Unterkunft in Bayreuth finden kann – und vor allem eine, die auch noch frei ist!
Und wenn Sie es gar nicht selbst nach Bayreuth schaffen, mangels Karten, Zeit und oder Geld – dann möchte ich die Website der Bayreuther Festspiele empfehlen, auf der es Live-Übertragungen, Mitschnitte und vieles mehr zu entdecken gibt.

Altstadt Salzburg
Wem das jetzt alles zuviel Wagner ist, der sollte nach Salzburg ausweichen. Ebenfalls am Sonntag wurden hier die 89. Salzburger Festspiele eröffnet. In seiner Eröffnungsrede kritisierte der Schriftsteller Daniel Kehlmann den „Modernisierungszwang des heutigen Theaters“ (FAZ), welches viele Regisseure auβen vor lässt.
Obwohl (oder gerade weil?) die Salzburger Festspiele weniger exklusiv als die Wagner Festspiele sind, haben sie Weltrang erlangt. Bis Ende August dauert das Fest in der Innenstadt, bei dem es rund 100 Konzerte, Ausstellungen und weitere Veranstaltungen an insgesamt 35 Orten gibt. Die Flüge nach Salzburg sind relativ günstig und auch eine kleine Pension ist leicht gefunden. Ich denke, die Festspiele sind eine gute Gelegenheit einmal wieder nach Salzburg zu fahren und einen schönen Kulturtrip zu unternehmen.





