Rom ist unbestritten eine wunderschöne Stadt, die nicht nur mit dem „Dolce Vita“ lockt, sondern über beeindruckende kulturelle Schätze verfügt. Nur die zeitgenössische Kunst tat sich bisher ein wenig schwer in der italienischen Metropole. Institutionelle Förderung gab es kaum, vielmehr wurden alle Mittel in den Erhalt des kulturellen Erbes investiert. Das wird sich nun in Zukunft hoffentlich ändern!

Im Jahr 1999 fasste das Kulturministerium den Beschluss für einen Museumsbau für zeitgenössische Kunst. 10 Jahr später konnte der neue Bau des MAXXI als Nationalmuseum für die Kunst des 21. Jahrhunderts eröffnet werden. Er befindet sich zentral gelegen im Bezirk Flaminio in der Nähe des Tibers. Die Stararchitektin Zaha Hadid zeichnet für die Gestaltung des spektakulären, progressiven Baus verantwortlich.

MAXXI mit Rehberger bei Nacht. (photo: www.art-magazin.de)

Als die Bauarbeiten am Platz vor dem Museum abgeschlossen und für das Publikum zugänglich war, wurde unter dem Titel „MAXXI vede la luce“ – („MAXXI sieht das Licht“) eine Lichtinstallation von Tobias Rehberger präsentiert. Zur offiziellen Einweihung des Museums im November 2009 wurde den Gästen eine Tanzperformance von Sasha Waltz präsentiert.

Ab Mai diesen Jahres soll der reguläre Museumsbetrieb gewinnen. Wenn Sie zu den ersten Besuchern gehören möchten, reservieren Sie gleich Ihren Flug nach Rom! Der Andrang kurz nach der Eröffnung wird mit Sicherheit groβ sein. Neben Bildender Kunst sind auch Architektur und Design als Künste des 21. Jh. fest in das Museumsprogramm integriert. Vor allem internationale Wechselausstellungen sollen dem Publikum präsentiert werden.

Unter dem Titel „OVERLAP – Sound & Other Media” findet parallel zum Festival Transmediale auch in diesem Jahr die Clubtransmediale (CTM) statt. Die inzwischen 11. Ausgabe hat am 28 Januar eröffnet und dauert noch bis zum Sonntag, den 7. Februar an. Wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat, sollte sich beide Festivals in Berlin auf keinen Fall entgehen lassen! Heute Abend gibt es unter anderem Charlemagne Palestine (US), Thomas Meinecke und Tobias Rapp (DE), Serengeti & Band (US), Kelpe (UK), Four Tet (UKÖ und Funckarma (NL) zu sehen und vor allem zu hören. Das komplette Wochenendprogramm sowie alle Locations in Berlin gibt es auf der Homepage der CTM zu sehen. Wer noch schnell eine günstige Unterkunft in Berlin sucht, findet bestimmt etwas bei liligo.

Nur noch einen Tag und eine Nacht, dann ist es soweit. Die transmediale findet in diesem Jahr vom 2. bis zum 7. Februar statt und feiert ihre groβe Eröffnung am morgigen Dienstag.

transmediale 2007

Das Festival für Kunst und digitale Kultur findet bereits seit den späten 1980er Jahren statt. Gegründet als Videofilmfestival unter dem Namen VideoFilmFest, wurde mit der Konzentration auf Medienkunst auch der Name erst in transmedia und dann ab 1998 in transmediale umgeändert.

Das Festival selbst besteht auch mehreren Teilen, zu denen Ausstellungen, Konferenzen und viele kleinere Programm gehören. Jedes Jahr wird ein anderes Motto gewählt. Nach dem letzten Jahr „Deep North“, haben sich die Organisatoren im Jahr 2010 für das Thema „Futurity Now“ entschieden.

transmediale 2008

Die Hauptaussstellung „Future Obscura“ wurde in diesem Jahr von Honor Harger kuratiert. Zu den ausstellenden Künstlern gehören: Julius von Bismarck (de), Ryoji Ikeda (jp/fr), Zilvinas Kempinas (lt/us), Julien Maire (de/fr), Yvette Mattern (de/us), Alice Miceli (br), Julian Oliver, Clara Boj, Diego Diaz and Damian Stewart (nz/es), Ken Rinaldo (us), Gebhard Sengmüller (au), Bengt Sjölén, Adam Somlai-Fischer & Usman Haque (se/hu/uk), TeZ (it/nl).

transmediale 2007

Hauptveranstaltungsort der transmediale ist auch in diesem Jahr wieder das Haus der Kulturen der Welt. (John-Foster-Dulles-Allee 10, Berlin). Die Eintrittsgelder reichen von 5 Euro für die Ausstellung über 6 Euro für Konferenzen bis hin zu 10-12 Euro für Performances. Das detaillierte Programm sowie alle Infos zu Eintrittsgeldern und Veranstaltungsorten in Berlin gibt es auf der Homepage der transmediale.

Die Veranstaltung ist einzigartig in Deutschland und zieht jährlich tausende internationaler Besucher an. Für all diejenigen, die sich kurz entschlossen, doch noch für einen Kurztrip zur transmediale entscheiden. Günstige Last-Minute-Flüge sowie preiswerte Unterkünfte in Berlin findet man auch noch einen Tag vor der Abreise!

Anfang März findet die 7. Ausgabe der art KARLSRUHE statt. Am Mittwoch dem 3. März werden die Pforten der Messe für Kunst der Klassischen Moderne und der Gegenwart für geladene Besucher zur Preview geöffnet.

art KARLSRUHE 2009

Im letzten Jahr zählte die Messe 40.200 Besucher und stellte damit einen neuen Rekord auf. 2010 werden insgesamt 200 Aussteller ihre Künstler und Kunstwerke vorstellen.

Auch das Programm art from berlin, welches im letzten Jahr Premiere feierte wird fortgesetzt. Berliner Galerien traten gemeinsam im Rahmen des Landesverbands Berliner Galerien in Karlsruhe auf. Ob das Konzept auch für die jeweiligen Galerien aufging, ist fraglich. Von den 14 Teilnehmern, haben lediglich 3 im Vorjahr teilgenommen, die anderen 11 Galerien, darunter Seitz und Partners, sind neue Partner dieses Projekts.

art KARLSRUHE 2009

Gespannt darf man trotzdem sein. Die Messe in Karlsruhe steht für hohe Qualität und wird sicherlich auch in diesem Jahr einige Überraschungen bereithalten!

Kurzer Datencheck:

  • Vernissage: 3. März  2010, 14.00 Uhr – 21.00 Uhr (nur mit Einladung)
  • Geöffnet: 4.-7. März
  • Öffnungszeiten: täglich 12 – 20 Uhr, Sonntag 11 – 19 Uhr
  • Adresse: Messe Karlsruhe, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten
  • Eintritt: Tageskarte 16 Euro / ermäβigt 12 Euro. Die Karte beinhaltet auch Eintrittsermäβigung in vielen Museen und Galerien.
  • Hotels in Karlsruhe

Auch in Madrid hat sich das Phänomen der Satellitenmessen weit entwickelt. Wie bei allen anderen gröβeren Kunstmessen, wie zum Beispiel in Basel, Berlin und Köln, finden rund um die Hauptmesse ARCO auch kleinere Messen statt, die sich vor allem an junge Galerie und deren Künstler richten.

In Madrid wird es in diesem Jahr 3 weitere Messen geben, deren Besuch sich sicherlich lohnen wird, vor allem, wenn man sich für progressive und/oder noch nicht etablierte Künstler interessiert.

Die Just Madrid wird in der Casa del Reloj, in der Nähe des Kulturzentrums Matadero, stattfinden. Eingeladen wurden 10 spanische und 20 internationale Galerien. Die Veranstalter, die sonst Madridfoto ausrichten, möchten den ganz jungen Galerien eine Chance geben, sich zu präsentieren. (Website)

Die inzwischen fünfte Ausgabe der Art Madrid findet in der Casa de Campo statt. Eingeplant sind rund 65 internationale Galerien, deren Namen bisher jedoch noch nicht veröffentliche wurden. (Website)

Die dritte Satellitenmesse trägt den Titel DeArte und ist im Palacio de Congresos zu sehen.

Ein umfangreiches Programm also, bei dem sich ein Flug nach Madrid in jedem Fall lohnt!

Prado. Madrid

Vom 17. bis 21 Februar findet auch in diesem Jahr wieder die Kunstmesse ARCOmadrid statt. Galerien, Sammler und andere Akteure der globalen zeitgenössischen Kunstszene sind eingeladen, sich in der spanischen Hauptstadt über aktuelle Künstler und Trends zu informieren und sich auszutauschen.

ARCO Madrid 2009

Die umfangreiche Galerienliste klingt schon jetzt vielversprechend: (aus kunstaspekte.de)

General Programme: 1900 2000 Paris Ad Hoc Vigo Aele Evelyn Botella Madrid Aicon Gallery London Alexander And Bonin New York Álvaro Alcázar Madrid André Simoens Gallery Knokke Angels Barcelona Barcelona Anthony Reynolds Gallery London Arario Gallery Seoul Barbara Gross Munich Bärbel Grässlin Frankfurt Benveniste Contemporary Madrid Bernard Bouche Paris Cais Gallery Seoulcánem Castellón Caprice Horn Berlin Carles Taché Barcelona Carlos Carvalho-Arte Contemporanea Lisbon Carreras Múgica Bilbao Casa Triangulo Sao Paulo Casas Riegner Bogotá Catherine Putman Paris Cayón Madrid Charim Galerie Vienna Christopher Grimes Santa Monica Dan Galeria Sao Paulo Distrito Cuatro Madrid Dna Galerie Berlin Edward Tyler Nahem Fine Art, L.L.C. New York Elba Benítez Madrid Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck Elvira González Madrid Ernst Hilger Vienna Espacio Mínimo Madrid Espaivisor Galeria Visor Valencia Estiarte Madrid Estrany De La Mota Barcelona Faggionato Fine Arts London Faria Fábregas Galería Caracas Filomena Soares Lisbon Fúcares Madrid Gana Art Gallery Seoul Georg Kargl Vienna Georg Nothelfer Galerie Berlin Grimm Fine Art Amsterdam Grita Insam Vienna Guillermo De Osma Madrid Guy Bärtschi Geneve Hans Mayer Dusseldorf Haunch Of Venison London Heinrich Ehrhardt Madrid Heinz Holtmann Cologne Javier López Madrid Joan Prats Barcelona Juana De Aizpuru Madrid Klaus Gerrit Friese Stuttgart La Caja Negra Madrid La Fábrica Madrid Leandro Navarro Madrid Lelong Paris Leme Sao Paulo Leyendecker Santa Cruz De Tenerife Lucía De La Puente Lima Luciana Brito Galeria Sao Paulo Luis Adelantado Valencia Mai 36 Galerie Zurich Maior Pollença Maisterravalbuena Madrid Mam Mario Mauroner Contemporary Art Vienna Vienna Manuel Barbié Barcelona Manuel Ojeda Las Palmas Mario Sequeira Braga Mark Müller Zurich Marlborough Gallery Madrid Marta Cervera Madrid Max Estrella Madrid Max Wigram Gallery London Meessen De Clercq Brussels Michael Janssen Berlin Miguel Marcos Barcelona Moisés Pérez De Albéniz Pamplona Moriarty Madrid Nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder Vienna Nogueras Blanchard Barcelona Oliva Arauna Madrid Oriol Galeria D’art Barcelona Palma Dotze Vilafranca Del Penedès Pelaires Palma De Mallorca Pilar Parra & Romero Madrid Polígrafa Obra Gráfica Barcelona Projectesd Barcelona Rafael Ortiz Seville Reflex Amsterdam Ronmandos Gallery Amsterdam Sabine Knust Munich Senda Barcelona Slewe Amsterdam Soledad Lorenzo Madrid Sollertis Toulouse Studio Trisorio Naples T20 Murcia Thaddaeus Ropac Paris The Paragon Press London Thomas Schulte Berlin Tim Van Laere Antwerp Tomas March Valencia Toni Tàpies Barcelona Travesía Cuatro Madrid Trayecto Vitoria Vanguardia Bilbao Vistamare Benedetta Spalletti Pescara Walter Storms Galerie Munich Wetterling Gallery Stockholm Wolfgang Gmyrek Dusseldorf Zink Berlin
ARCO40: ADN Galería Barcelona Adora Calvo Salamanca Alejandro Sales Barcelona Alexandra Saheb Berlin Alfredo Viñas Málaga Altamira Gijón Annet Gelink Gallery Amsterdam Antonio Henriques-Galeria De Arte Viseu Art Nueve Murcia Bacelos Vigo Beijing Space Beijing Birgit Ostermeier Berlin Bitforms New York Brigitte Schenk Cologne Casado Santapau Madrid China Today Brussels Christian Lethert Cologne Del Sol St. Art Gallery Santander Espacio Líquido Gijón Factoría Compostela (C5 Colección) Santiago De Compostela Fonseca Macedo Ponta Delgada Formato Cómodo Madrid Gabriel Rolt Amsterdam Gimpel Fils London Jm Málaga Juan Silió Santander Kai Hilgemann Berlin Kashya Hildebrand Zurich Kuckei + Kuckei Berlin La Acacia La Habana Maribel López Gallery Berlin Michel Soskine Madrid Mirta Demare Rotterdam Ms Madrid Nf Nieves Fernández Madrid Orel Art Paris Paciarte Contemporary Brescia Perugi Artecontemporanea Padua Projectraum Viktor Bucher Vienna Prometeogallery Milan Raiña Lupa Barcelona Raquel Ponce Madrid Rosa Santos Valencia Rubicon Gallery Dublin Sandunga Granada Servando La Habana Siboney Santander Stella Lohaus Gallery Antwerp Taik Berlin Valle Ortí Valencia Van Der Mieden Antwerp Ybakatu Espaço De Arte Curitiba

ARCO Madrid 2009

In den Vorjahren wurden jeweils Gastländer eingeladen, um das Programm zu bereichern. In diesem Jahr wurde jedoch eine „Gaststadt“ ausgewählt. 17 Galerien aus Los Angeles (kuratiert von Kris Kuramitsu und Christopher Miles) sollen den Besuchern die „Vielfalt und den Reichtum“ der amerikanischen Großstadt vermitteln. Damit möchte die Messe nun eine neue Richtung einschlagen und nicht mehr nur bestimmte Länder, sondern für die Kunstszene relevante Regionen und Städte einbeziehen. Auf der Homepage der ARCOmadrid wird weiterhin ein umfassendes und interessantes Rahmenprogramm angekündigt. Man darf also gespannt sein!

Die Ticketpreise haben es mit 32 Euro pro Tag ganz schön in sich, aber das kennt man ja schon aus Madrid. Dafür sind die Flüge nach Madrid umso günstiger und auch bei den Hotels ist für jedes Budget etwas dabei.

Was bringt das nächste Jahr in Sachen Kunstmessen, Biennalen und Festivals? Wer dachte, er kann nun nach all den aufregenden Kunstereignissen und den vielen Reisen rund um den Globus im letzten Jahr eine Pause einlegen, der hat sich gewaltig getäuscht. Auch im nächsten Jahr gibt es wieder Kunst und Kultur im Überfluss! Doch manchmal muss man auch gar nicht nach Miami, London oder Peking fliegen. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es wieder viele spannende Events: die Art Cologne im April, im Mai die Art Show Zürich, die Art Basel, Liste und Volta 6 im Juni, im August die Salzburg World Fine Art Fair, sowie die Berliner Messen Artforum, Liste und Preview im September.

Um so richtig auf dem Laufenden zu bleiben kann man dazwischen entweder von einer internationalen Biennale zur nächsten jetten oder diesen Blog lesen! Ein frohes, gesundes und erfolgreiches KUNSTJAHR 2010!

Was tun? Diese Frage stellt sich jetzt vielleicht der ein oder andere Kunstfan. Viele Galerien machen nur auch erst einmal Weihnachtspause. Alle erholen sich von den unzähligen Biennalen, Messen und Festivals in dem (fast) vergangenen Jahr und schöpfen neue Kraft für das nächste. Nach Groβereignissen wie der Biennale in Venedig, haben auch kleinere Veranstaltungen überzeugt, wie in diesem Blog nachzulesen ist. Wer trotzdem noch nicht genug bekommen kann, für den hat die Biennale in Lyon noch ihre Pforten bis zum Jahresanfang, dem 3. Januar 2010 geöffnet.

Takahiro Iwasaki. Skulpturen 2001-2008.

Unter dem Titel “The Spectacle of the Everyday” (Spektakel des Alltags) findet derzeit die 10. Ausgabe der Biennale Lyon statt. Kurator dieses Jahr ist Hou Hanru, geb. 1963 in China, heute international anerkannter Kurator und Autor u.a. in den USA, Japan.

Jompet Kuswidananto. Java's Machine : Phantasmagoria, 2008

Teilnehmende Künstler

Adel Abdessemed, Bani Abidi, Maria Thereza Alves, Fikret Atay, Bik Van der Pol, Sylvie Blocher, George Brecht, Alan Bulfin, Pedro Cabrita Reis, Sophie Dejode & Bertrand Lacombe, Jimmie Durham, Latifa Echakhch, Mounir Fatmi, Thierry Fontaine, Dora García, Laura Genz and the CSP75, Shilpa Gupta, Ha Za Vu Zu, HeHe, Helen Evans, Heiko Hansen, Oliver Herring, Huang Yongping, Takahiro Iwasaki, Jompet Kuswidananto, Leopold Kessler, Ian Kiaer, Lee Mingwei, Mark Lewis, Michael Lin, Lin Yilin, Liu Qingyuan & Yah, Barry McGee, Robert Milin, Carlos Motta, Wangechi Mutu, Eko Nugroho, Ceren Oykut, Adrian Paci, Dan Perjovschi, Oliver Ressler, Pedro Reyes, Rigo 23, Sarkis, Katerina Seda, Société Réaliste, Sarah Sze, T.A.M.A., Torolab, Tsang Kinwah, UN NOUS, Eulàlia Valldosera, Agnès Varda, Wong Hoy Cheong, Xijing Men, Yang Jiechang, Yangjiang Group

Barry McGee. Installation. 2009.

Infos:

Flugzeit Frankfurt am Main – Lyon rund 1 Stunde und 20 Minuten

Preise für Flugtickets nach Lyon vergleichen.

Vom Flughafen Saint-Exupéry sind es rund 20 km ins Stadtzentrum.

Günstige Unterkunft im Zentrum Lyons finden.

Öffnungszeiten:

Von Mittwoch, 16. September 2009 bis Sonntag, 3. Januar 2010.

Zeiten: Dienstag bis Sonntag 12-19 Uhr, Freitag 12-22 Uhr

Geschlossen Montags, am 25. Dezember und am 1. Januar 2010.

Orte:
La Sucrière: Les Docks, 47-49 quai Rambaud, Lyon 2

Lyon Museum of Contemporary Art: Cité Internationale, 81 quai Charles de Gaulle, Lyon 6

The Bullukian Foundation: 26 place Bellecour, Lyon 2
The Bichat Warehouse: 5 rue Bichat, Lyon 2

Alle Ausstellungsorte sind mittels Shuttle-Booten miteinander verbunden. Beim Vorzeigen der Eintrittkarte ist die Benutzung gratis.

Tickets:

Tageskarte: 12 Euro (mit Audioguide oder Führung 14 Euro)

Ermäβigt: 6 Euro

Biennale-Pass: (gültig für die gesamte Dauer, an allen Orten)

Erwachsene: 19 Euro, (ermäβigt 12 Euro), 2 Personen 28 Euro

 

Nicht nur in Paris dreht sich zurzeit alles um die Fotografie, sondern auch weiter östlich; in Bratislava. Noch bis zum 30. November werden hier zahlreiche Fotografieausstellungen im Rahmen des „Monat der Fotografie“ gezeigt. Der ursprünglich aus Paris kommende „Mois de la Photo“ (oder „Month of Photography“) findet mittlerweile in ganz Europa statt: Von Paris über Wien, Berlin, Rom, Luxemburg, Rom, Moskau und eben auch Bratislava fokussieren alles Städte in einem bestimmten Zeitraum das Thema Fotografie.

Monat der Fotografie Bratislava: Petra Bosanska

In Bratislava finden derzeit insgesamt 34 Einzel- und Gruppenausstellungen aus 17 Ländern statt. Über 2000 Fotografien werden in den verschiedenen Galerien und Museen präsentiert. Das thematische Spektrum ist dabei sehr vielfältig: In der Ausstellung „World Press Photo 2009“ werden preisgekrönte Pressefotos gezeigt. Die jungen Fotografen beeindrucken mit ihrer Experimentierfreude, die etablierten Fotografen glänzen vor allem mit Werken der Dokumentarfotografie. Aufgrund des diesjährigen Jubiläums thematisieren viele Ausstellungen selbstverständlich die politische Wende 1989 mit interessanten fotografischen Positionen; vor allem aus den ehemaligen Ostblockstaaten.

Bratislava Altstadt

Ein verlängertes Wochenende in Bratislava lohnt sich in jedem Fall! Suchen Sie sich eine Unterkunft in der hübschen Altstadt von Bratislava, dann können Sie alle Galerien und Ausstellungen bequem zu Fuβ erreichen! Der Eintritt allen Galerieausstellungen ist frei, in den Museen wird ein geringes Eintrittsgeld erhoben.

Ausführliche Informationen zum Ausstellungsprogramm erhalten Sie unter der Webseite: www.sedf.sk.

In der nächsten Woche trifft sich in Paris wieder die Crème de la Crème der internationalen Photographieszene: Von Donnerstag, den 19. November bis Sonntag, den 22. November öffnet die „Paris Photo 2009“ im Carrousel du Louvre  ihre Türen.

„Paris Photo“ ist weltweit eines der wichtigsten Ereignisse rund um die Photographie. Dabei wird die gesamte Zeitspanne der (vergleichsweise kurzen) Photographiegeschichte vom 19. Jahrhundert bis heute einbezogen. In diesem Jahr präsentieren insgesamt 89 Galerien und 13 Verleger internationale Photographie. Unter den Ausstellern befinden sich mit Iran, Libanon, Portugal, Tunesien, Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten 7 neue Länder.

Das Auswahlkomitee in diesem Jahr setzte sich zusammen aus: Guido Costa, Turin; Howard Greenberg, New York; Edwynn Houk, New York ; Tim Jefferies, Hamiltons, London; Priska Pasquer, Cologne; Françoise Paviot, Paris; Timothy Persons, Taik Gallery, Helsinki und Renos Xippas, Paris/ Athens.

Paris Photo Yto Barrada

© Yto Barrada, Fille aux tabourets , Casablanca, 2000. Courtesy Galerie Polaris, Paris

Ehrengast in diesem Jahr ist die Arabische und die Iranische Photographie. Dieses Projekt wird kuratiert von Catherine David, die 1997 für die Documenta in Kasse verantwortlich zeichnete.

Neben dem Ausstellungsprogramm finden auch Konferenzen und Signierstunden statt. Wichtiges Highlight ist die Verleihung des BMW Photo Preises, der mit 12.000 Euro dotiert ist. Das Thema in diesem Jahr lautete „Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal erlebt?“. Die Arbeiten 20 Finalisten können auf der Homepage von Paris Photo gesichtet werden.

Paris Photo Yao Lu

© Yao Lu “Yao Lu’s New landscape part I – Ancient Spring Time Fey”, 2006 Courtesy of 798 Photo Gallery, Beijing

Adresse: Carrousel du Louvre, 99 rue de Rivoli, 75001 Paris, France

Öffnungszeiten:
19.11.:  11:30 – 20 Uhr

20.11.: 11:30 – 22 Uhr

21.11.: 11.30 – 20 Uhr

22.11.: 11:30 – 19 Uhr

Eintritt: 15 €  (ermäβigt 7.50 € )

Katalog: 20€

Für Ihre Reiseplanung können Sie hier nach günstigen Flügen und Hotels in Paris suchen.